Betonprodukte & Anwendungen
Betonrohre und Schachtbauteile
Betonrohre und Schachtbauteile sind werkseitig vorgefertigte Komponenten aus Beton oder Stahlbeton für die Abwasserentsorgung und Regenwasserbewirtschaftung. Sie dienen der sicheren Ableitung von Medien sowie dem Einstieg in unterirdische Kanalnetze. Die Herstellung erfolgt präzise nach geltenden Normen wie der DIN EN 1916 und DIN V 1201 zur Sicherstellung statischer Anforderungen.
Betonrohr
Schacht
DIN EN 1916
Tiefbau
Abwassertechnik
Kanalbau
Faserbeton: Stahl-, Glas- und Kunststofffasern im Vergleich
Faserbeton ist ein Verbundwerkstoff, bei dem dem Frischbeton Fasern zur gezielten Verbesserung der mechanischen Eigenschaften beigemischt werden. Durch die Zugabe von Stahl-, Glas- oder Kunststofffasern werden insbesondere die Zugfestigkeit, Duktilität und Rissresistenz des Baustoffs optimiert. Je nach Faserart variieren die Einsatzgebiete von hochbelasteten Industrieböden bis hin zu filigranen, dekorativen Fassadenelementen.
Hochleistungsbeton (HPC) und Ultra-HPC (UHPC)
Hochleistungsbeton (HPC) und Ultrahochleistungsbeton (UHPC) sind Spezialbetone mit extrem hoher Druckfestigkeit und Dauerhaftigkeit. Durch eine optimierte Packungsdichte und meist faserverstärkte Gefüge erreichen sie mechanische Eigenschaften, die weit über herkömmliche Betone hinausgehen. UHPC ermöglicht zudem besonders filigrane, ressourceneffiziente Konstruktionen bei höchstem Widerstand gegen chemische und mechanische Angriffe.
Leichtbeton und Porenbeton – wo liegt der Unterschied?
Leichtbeton ist ein Baustoff mit geringer Rohdichte, der primär durch leichte Gesteinskörnungen wie Blähton oder Bims charakterisiert wird. Im Gegensatz dazu entsteht Porenbeton durch einen chemischen Blähprozess mittels Aluminiumpulver, was eine feinporige Struktur ohne grobe Zuschläge erzeugt. Beide Materialien bieten exzellente Wärmedämmeigenschaften, unterscheiden sich jedoch grundlegend in ihrer Zusammensetzung und Herstellung.
Sichtbeton: Anforderungen und Ausführungsklassen
Sichtbeton bezeichnet Betonbauteile, deren Ansichtsflächen als gestalterisches Element sichtbar bleiben und spezifische ästhetische Anforderungen erfüllen müssen. Die Klassifizierung erfolgt nach dem DBV-Merkblatt in die Stufen SB1 bis SB4, welche verbindliche Kriterien für Textur, Porigkeit, Farbgleichmäßigkeit und Ebenheit der Oberflächen festlegen.
Unterlagsplatten aus Beton: Einsatz im Gleisbau
Unterlagsplatten aus Beton dienen im Gleisbau als lastverteilende Elemente zwischen Schiene oder Schwelle und dem Untergrund. Sie gewährleisten eine stabile Lagefixierung sowie eine gleichmäßige Druckverteilung der Verkehrslasten in den Unterbau. Durch ihre hohe Witterungsbeständigkeit und Druckfestigkeit stellen sie eine langlebige Lösung für die Stabilisierung von Schienenwegen dar.